|  | |  | Rock für alle Fälle Sie ist erstaunlich formstabil, die Klemmrock. Sie hält zudem warm und eignet sich aufgrund ihres hohen Schmelzpunktes von mehr als 1000 Grad Celsius auch für die ganz heißen Bereiche. Für das "Darunter" empfiehlt sich die deutlich dünnere Cliprock, die sich nahezu verschnittfrei anlegen lässt und besonders in Kombination mit der luftdichten Intello Rockfol climate eine gute Figur unterm Gebälk macht – um einen Handwerker unterm Dach zu verführen, kommt selbstredend nur die maßgeschneiderte Kombination aus allen dreien infrage. Ruhig Blut, hier ist natürlich keineswegs die Rede von frivoler Frühjahrsmode, sondern es geht ganz seriös um ein ausgefeiltes Dämmsystem fürs Steildach – das deswegen aber nicht weniger anziehend sein muss, da es sich als "intelligentes Trio" bestens ergänzt. Gerade bei einer Dachsanierung sind Produkte gefragt, die ideal aufeinander abgestimmt sind, um Ausführungsfehler so weit es eben geht auszuschließen. Außerdem muss ein Dachdämmsystem neben dem Wärmeschutz auch den Belangen des Brand- und Schallschutzes genügen. Diesbezüglich spielen sich die Zwischensparrendämmung Klemmrock, die Untersparrendämmung Cliprock und die klimagesteuerte Dampfbremse Intello Rockfol climate zielgenau die Bälle zu. Sowohl die Steinwolle-Dämmplatte Klemmrock als auch der kunstharzgebundenen Steinwolle-Dämmfilz Cliprock sind in der Wärmeleitfähigkeitsgruppe (WLG) 035 angesiedelt und nicht brennbar (Euroklasse A1). Zwischen den beiden Dämmstofflagen schützt die klimagesteuerte Membran (Sd-Wert: 0,25 m bis über 10 m) die Bausubstanz nachhaltig vor Tauwasserschäden. Auch für den Fall, dass der verführte Handwerker beim Verarbeiten der aufheizenden Dämm-Röcke arg ins Schwitzen kommt. si
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|  | |  extratapete hat derzeit vier selbst entworfene Tapetenkollektionen und neun Panorama-Bordüren auf Lager – aber auch für individuelle Extrawürste stets ein offenes Ohr. | Design am laufenden Meter Die farbenfrohe Tapetenwelt der 1970er nahm ein tragisches Ende: Zuerst mussten die verspielten Muster weichen, dann verblassten die Farben immer mehr ins Pastellige, bis schließlich im Baumarkt nur noch weiß- und cremefarbene Strukturtapeten zu finden waren. Als etwas standfester erwies sich die in beliebigen Farben und Techniken überstreichbare Raufasertapete, doch spätestens als den körnigen 50-Meter-Rollen mit der Rechtschreibreform das »h« aus dem Namen geklaut wurde, begann auch deren Abstieg. Innen-Edelputze in verschiedenen Körnungen und kinderpopoglatter Stuccolustro (ital. blanker Stuck) eroberten nun die Wände, gefolgt von ökologisch einwandfreien Lehm-Innenputzen. Tapeten gerieten so von der klassischen Wandgestaltung zur Nische – es erging den bedruckten Papierrollen wie einst den Galliern im Jahr 50 v. Chr. in den Asterix-Bänden: Alle Wände waren von Putzen bedeckt… Alle Wände? Nein! Ein unbeugsamer Familienbetrieb in Berlin hörte nicht auf zu experimentieren und entwickelte Ende 2001 ein neues Produktionsverfahren, bei dem die Tapetendrucktechnik nicht auf Rapportlängen festgelegt ist. So schafften es die beiden Geschäftsführer Kathrin Kreitmeyer und Matthias Gerber, Tapetenmuster bis zu Längen von vier Metern oder auch Bildtapeten in verschiedensten Größen zu gestalten und zu produzieren. Derzeit kämpfen die beiden mit vier selbst entworfenen Tapetenkollektionen und neun Panoramabordüren gegen die Ideenlosigkeit bei der Wandgestaltung an. Die vier Kollektionen umfassen Mustertapeten (22 grafische Muster), Fototapeten (fünf florale Motive), grafische Bildtapeten von der Seekarte bis zur DDR-Packtüte und fotografisch mehrfach belichtete Tapeten, bei denen die Grenze zwischen Foto und Grafik verwischt ist. Im Sommer 2008 sollen weitere Entwürfe hinzukommen. Alle Kollektionen sind auf ein hochwertiges Vlies (150 g/m2) gedruckt, das sich besonders einfach und sauber verarbeiten lässt. Das Vlies ist dimensionsstabil und kann daher Stoß an Stoß geklebt werden. Auch das Ablösen der lichtbeständigen Tapeten ist in einem Stück möglich, wenn der richtige Kleister verwendet wurde und der Träger stabil ist – so kann man mit „seinen“ Tapeten sogar umziehen. Wobei „seine Tapeten“ durchaus wörtlich genommen werden darf – denn eigene individuelle Motive auf die Vliese zu zaubern, egal ob grafisch oder fotorealistisch, stellt für extratapete kein Problem dar und ist ab zwölf Bahnen auch keine Preisfrage mehr. Da wird es wohl nicht mehr lange dauern, bis auch in den verputzten Lagern Babaorum, Aquarium, Laudanum und Kleinbonum ein Tapetenwechsel ansteht, der sich gewaschen hat. si
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